Odysseen des Wissens

Multilineare wissenschaftliche Schreibweisen und vernetzte Poetiken in digitalen Wissensordnungen

Kolloquium zu Erfahrungen mit netzwerkgestützten Schreiboberflächen und Aufschreibesystemen sowie Mapping- und Archivwerkzeugen für digitale Diskurse in kulturwissenschaflichen Forschungsumgebungen. Gearbeitet wird an einer kollaborativen online-Enzyklopädie, an der WissenschafterInnen und KünstlerInnen aus den Bereichen Medientheorie, Netzliteratur, Interfacegestaltung, Netzkritik ... u.a. über gemeinsame Schreib-Oberflächen im Netz zusammenarbeiten, mit dem Ziel, hybride Produktions- und Publikationsweisen anzuwenden, zu adaptieren und zu testen. u.a. soll eine Zwischenversion der Odysseen soll per publishing on demand auch als gedrucktes Lexikon erscheinen ...

Round-Table-Gespräch am 22. Oktober 2000
in Kassel im Kontext des
Forums zur "Ästhetik digitaler Literatur"

Bis zum Kasseler Treffen soll schon eine erste Vor-Version eines gemeinschaftlichen Lexikons, Begriffs- und Zitatenapperates vorliegen.
Hierzu sind alle Beteiligten, Eingeladenen und Interessierten dazu aufgerufen, folgende Materialien bis Ende September einzusenden:
Artikel (möglichst komprimiert und kompakt, vielleicht 2 K bis max. 12-16 K)
Definitionen
Begriffe
Zitate
Projektbeschreibungen (eigene und für das Thema/Projekt relevante)
Links (und Linklisten)
Literaturhinweise (mit kurzem abstracts zu den einzelnen Titeln)
Kurzbiografien (512 - 4096 Zeichen)
Screenshots sowie (möglichst eingescannte) Kopien von Buchseiten mit interessanten Layout, das geeignet ist für multidimensionales Wissens- und Text-Display

Aus diesen Materialien wird dann zu dem Sit-In am 22.10. 00 eine Tischvorlage erstellt, die dann als Grundlage für das weitere Vorgehen und Bearbeiten dient.

Insbesondere ist daran gedacht, im weiteren Editierprozeß, Kommentare, Anmerkungen, Einwände, Weiterführungen, Querverweise, Bilder- und Sound-Ausschnitte zu den vorliegenden (alphabetisch organisierten) Artikeln zu assoziieren, die dann im späteren Druck auf einer breiten Marginalienspalte erscheinen werden.

Auch die weiteren Bearbeitungsprozesse werden dann in Kassel diskutiert:

Etwa das Benutzen verschiedener kollaborativer Arbveitsoberflächen im Netz (in denen teilweise schon Informationen eingespeist sind, Netzadressen s. unten!) oder aber die Weiterarbeit im Grossen Kreis auf der Basis eines 'kleinsten gemeinsamen Vielfachen', etwa einer Mailinglist, in der die Anmerkungen, Kommentare etc. ppp. zu dem "Text-Grundbestand" zirkulieren, der in Phasen immer wieder als PDF-Datei veröffentlicht wird. Auch die Konstitution eines HerausgeberInnen und Layouter-Teams wird in Kassel geschehen.

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